Biwak am 19.11.2005

Wegen des Jahresamtes für unseren ein Jahr zuvor verstorbenen Vorsitzenden Günter Laarmann-Quante feierten wir das Biwak 2005 zwei Wochen später als gewohnt.

Bereits morgens um 9:00 Uhr trafen sich die freiwilligen Helfer, um die Wiese herzurichten sowie Holz für das abendliche Lagerfeuer im Wald zu sammeln und aufzuschichten. Eine Attraktion des diesjährigen Biwaks nahm ebenfalls in den Morgenstunden ihren Lauf: Vereinsmitglied Heino Osterkemper hatte für das abendliche Biwak ein ca. 90 Kilogramm schweres Rind gestiftet. Dieses Rind wurde am Samstagmorgen vom Vereinskoch Roger Thöne sowie seinen Helfern Thorsten Boegel und Ralf Thöne für den großen Grill vorbereitet. Bereits ab 10:15 Uhr drehte sich der Grill auf der Schützenwiese. Dieser Grill wurde eigens für diesen Anlass gebaut und erlebt noch einige bauliche Veränderungen, als das Rind schon längst brutzelte.

Gegen 17:00 Uhr trafen dann die ersten von schließlich über 50 Vereinsmitglieder und weiteren Gästen bei frostigen Temperaturen auf der Schützenwiese zum Herbstbiwak ein. Nach kurzen Eröffnungsansprachen durch unseren Oberst Josef Thöne und unseren „Chef“ Antonius Knarse begann Roger damit, das mittlerweile äußerst knusprige und delikat anzuschauende Rind in passende Portionen zu schneiden. Natürlich schmeckte das Fleisch dann auch genauso gut wie es aussah. Als Beilage wurde Fladenbrot, Krautsalat, Tzaziki und eine scharfe Salsa-Soße gereicht.

Im weiteren Verlauf gaben die „Klaftermusikanten“ ein kurzes Stelldichein. Bei den kalten Temperaturen konnte sich auch niemand über zu warmes Flaschenbier ärgern. Und so wurde so manche Kiste geleert. Einige davon waren „gestiftet“ von Schützenbrüdern, die im Laufe des Jahres bei unserem Spieß Uwe Büscher in Ungnade gefallen sind.

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