Karneval am 14. Februar 2009

Vom Schwein sein und Schwein haben

Pünktlich um 20:11 ertönte im Saal des Vereinslokals „Mutter Stuff“ ein dreifach kräftiges „Nierstenholz Helau“. Antonius begrüßte die Karnevalsjecken und freute sich auf einen bunten Abend inmitten von Samurais und ihren Geishas mitsamt einem riesigem Drachen, Babys in rosa- und hellblaufarbenem Look, ausgelassenen Glücksschweinchen, Gärtnern, Ratten oder Ägyptern. Kaum einer war ohne Kostüm bei unserer traditionellen Karnevalsveranstaltung.

Erster Höhepunkt des Abends war der Einzug des Königspaares André Knarse und Manuela Schilling mit ihrem Hofstaat, die als Ritter verkleidet waren und an einem mittelalterlich gestalteten Tisch ihren Platz einnahmen.

Mit einem bunten Mix aus Karnevalshits und aktueller Chartmusik sorgte DJ Andreas Büscher für eine stets volle Tanzfläche.

Als gegen 24 Uhr das Werner Stadtprinzenpaar Anja I. und Ludger III. mit ihrem Gefolge in den karnevalistisch geschmückten Saal einzog, war die Stimmung bereits auf Hochtouren.

Das lobten Prinz und Prinzessin und hoben hervor: „Viele Schützenvereine haben die Tradition den Karneval zu feiern, aufgegeben. Umso schöner ist es, dass „Am Nierstenholz“ die Bude Kopf steht und so ausgelassen gefeiert wird. Macht weiter so, wir kommen auch im nächsten Jahr wieder“.

Nach Mitternacht kam es dann zur Kostümprämierung der originellsten Kostüme. Die beiden unabhängigen Preisrichterinnen hatten viel Arbeit damit eine halbwegs gerechte Reihenfolge festzulegen.

Während im vergangenen Jahr ein Pferd samt Cowboy, ein Twix-Schokoriegel oder auch zwei Erdbeeren die Blicke und letztlich die Preise an sich zogen, bestach in diesem Jahr der Indianer bei den Herren, Elisabeth bei den Damen, die Gärtner bei den Paaren. Die rosa roten Schweine hatten in diesem Fall Schwein und räumten bei den Gruppen den ersten Preis ab.

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