Preisschießen

Das erste Preisschießen wurde 1957 durchgeführt. Die Schießleitung oblag damals unserem Vereinswirt und Lademeister, Josef Dirks. Ab 1959 schossen die Mitglieder an den Sonntagen während der Fastenzeit. Geschossen wird im Saal unseres Vereinslokals.

Für das Schießen steht eine selbst gefertigte, von der Kreispolizeibehörde abgenommene, Schießanlage mit drei Bahnen zur Verfügung. Schossen die Mitglieder ursprünglich mit Knicklaufluftgewehren stehend aufliegend auf 12-Scheiben, ist jetzt schon die zweite Generation Matchgewehre im Einsatz und es wird sitzend freihändig auf 10-Scheiben geschossen.

Am Mitglieder-Preisschießen können alle Vereinsmitglieder teilnehmen. Schützen ab 60 Jahren dürfen aufgelegt schießen.

Die höchstens erzielbare Ringzahl sind 180 Ringe; bei Gleichstand wird am letzten Tag des Preisschießens um die Platzierungen geschossen. Die Platzierung entscheidet über die Reihenfolge bei der Preisverteilung auf der Mitgliederversammlung.

Gleichzeitig mit dem Preisschießen wird auch der Wanderpokal ausgeschossen. In diesem Wettbewerb wird auf spezielle Scheiben geschossen.

Das Damenpreisschießen findet weiterhin an einem Tag statt, es wurde lediglich vom Mittwoch auf den Samstag verlegt. Schützenfrauen, deren Sehstärke trotz Brille nicht mehr zum Schießen reicht, begnügen sich mit dem Kaffeetrinken und genießen den Kuchen, den die Königin und ihre Hofdamen zaubern. Die anderen schießen sitzend aufliegend auf 10-er Scheiben, wobei die Höchstringzahl 90 beträgt.