Preisschießen

Das erste Preisschießen wurde 1957 durchgeführt. Die Schießleitung oblag damals unserem Vereinswirt und Lademeister, Josef Dirks. Ab 1959 schossen die Mitglieder an den Sonntagen während der Fastenzeit.

Preisschießen 2009

Das Damenpreisschießen findet weiterhin an einem Tag statt, es wurde lediglich vom Mittwoch auf den Samstag verlegt. Schützenfrauen, deren Sehstärke trotz Brille nicht mehr zum Schießen reicht, begnügen sich mit dem Kaffeetrinken und genießen den Kuchen, den die Königin und ihre Hofdamen zaubern. Die anderen schießen mit den „alten“ Matchgewehren sitzend aufliegend auf 10-er Scheiben, wobei die Höchstringzahl 90 beträgt.

Geschossen wird im Saal unseres Vereinslokals. Für das Schießen steht eine selbst gefertigte transportable Schießanlage mit drei Bahnen zur Verfügung, die im Bedarfsfall in wenigen Minuten aufgebaut ist. Schossen die Mitglieder ursprünglich mit Knicklaufluftgewehren stehend aufliegend auf 12-Scheiben, ist jetzt schon die zweite Generation Matchgewehre im Einsatz und es wird sitzend freihändig auf 10-Scheiben geschossen. Die höchstens erzielbare Ringzahl sind 180 Ringe; bei Gleichstand wird um die Platzierungen geschossen. Der letzte, alles entscheidende, Schießtag ist Palmsonntag. Dann findet das Endstechen um die Platzierungen statt; die Platzierung entscheidet über die Reihenfolge bei der abendlichen Preisverteilung. An jedem Schießtag wird ein Tagespreis unter den Schützen ausgeschossen, welche ein- oder mehrmals 30 Ringe erzielt haben.

Gleichzeitig mit dem Preisschießen wird auch der Wanderpokal ausgeschossen. In diesem Wettbewerb wird auf Glücksscheiben geschossen, wobei man das Glück mit gutem Können ein wenig beeinflussen kann.