Tanz in den Mai

Ideengeber für die Traditionsveranstaltung Am Nierstenholz war der damalige erste Vorsitzende Günter Laarmann-Quante, als er auf einer Vorstandssitzung bekanntgab, am 1. Mai die an der Schützenwiese vorbeikommenden Maigänger mit kühlen Getränken bewirten und erfreuen zu wollen. Nach anfänglicher Irritation zogen alle mit:

Gesagt getan, ein Mann ein Wort. Der Erfolg gab Günter Recht und die Vereinsmitglieder stellten für das Folgejahr eine Oldtimer-Ausstellung mit alten Treckern, Autos und Motorrädern auf die Beine. Am Erfolg des Vorjahres konnte nicht nur angeknüpft werden, sondern sogar gesteigert werden.

Doch auch dabei beließen es die unermüdlichen Helfer nicht, sondern dachten sich etwas Neues aus:

Mit unserer Tanz in den Mai- Veranstaltung trafen wir den Nerv der Zeit.

Es war ein voller Erfolg, der sich in den folgenden Jahren noch weiter steigerte. Trotz der aufkommenden Konkurrenz von Nachahmern konnten wir uns behaupten. Neben den Mitgliedsbeiträgen und Gewinnen bei Veranstaltungen wie dem Osterfeuer war diese Veranstaltung lange Zeit eine wichtige Einnahmequelle für unseren Verein.

Mit dem Ende der Werner Schützengilde stand uns das Gildezelt einige Zeit nicht zur Verfügung. Da das Engagement der Vereinsmitglieder am Zapfen, Bedienen, Aufräumen, Auf- und Abbauen usw. an seine Grenzen stieß, wurde beschlossen, die Tradition der „Tanz in den Mai”-Feiern zu beenden.